Ausländer in Deutschland

Hi, wieder einmal machen interessante Themen die Runde und heute hab ich mich einmal für die Diskussion um das Bleiberecht von Ausländern und deren Leben hier in Deutschland entschieden. Zum einen geht es darum, ob Ausländer, die schon seit Jahren hier in Deutschland leben, aber keine wirkliche Aufenthalterlaubnis, sondern nur eine Duldung besitzen, noch bleiben dürfen. Die Rede ist davon, dass sie dem Staat auf der Tasche liegen und damit jedem, der arbeitet und seine Steuern und Sozialbeiträge zahlt, denn bekanntlich bekommt ja in Deutschland jeder, der es braucht, Hilfe in sozialen Angelegenheiten. Ich finde, diese Aussage ist einseitig. Klar, viele arbeitslose Ausländer leben auf Kosten des Staates und auf unsere Kosten, aber viele haben auch gar keine andere Wahl. Tatsächlich ist es so, dass sie nicht unbedingt alle nicht arbeiten wollen, sonder das sie es nicht dürfen! Ein Ausländer, dessen Asylverfahren läuft oder der in Deutschland geduldet wird darf weder arbeiten noch seine Stadt verlassen, in der sein Asylantrag läuft oder für den seine Duldung gilt. Aber was sind das für Perspektiven? Schlechte! Nun sollen diejenigen, die schon Arbeit haben oder sie sich bis September nächsten Jahres besorgen können, ja trotzdem in Deutschland bleiben können, aber ein Problem ist auch, dass sie keine Arbeit bekommen und was ist es schließlich für eine unfaire Sache, zu sagen: Du darfst hier bleiben, wenn du Arbeit hast. Allerdings darfst du nicht arbeiten und selbst wenn du es dürftest, es gibt keine Arbeitsplätze. Hört sich das nicht dumm an? Genau so denken auch viele Ausländer, die sich um Arbeit und Integration bemühen, weil sie sehen, dass sie hier eine Chance haben könnten. Also die Frage: Sollen Ausländer ein Bleiberecht erhalten? Ja, meiner Meinung nach sollten sie es, wenn sie sich bemühen, wenn sie arbeiten und nicht nur abzocken wollen, wenn sie sich einleben und so weiter. Ich bin sicher, die Meisten wollen auch wirklich etwas tun, denn ich stelle es mir nicht gerade rühmlich vor, wenn man nur vom Großmut anderer Leute und auf deren Kosten lebt. Womit wir bei einem weiteren Thema wären: Auf Kosten anderer Personen leben. Sicher lest ihr Zeitung, ganz groß stand letztens drin, dass Ausländer mit dreisten Tricks den Staat und damit auch uns abzocken. Damn, das macht wütend, nicht wahr? Wir arbeiten hart und die betrügen uns mit allen nur erdenklichen Mitteln, bringen uns um unser Geld und führen uns in unserer Gutmütigkeit mit den Sozialsystemen an der Nase herum. Das hat viele Leute in Deutschland sehr, sehr wütend gemacht. Zurecht. Aber nicht nur Deutsche, sondern auch den Großteil der Ausländer, die es ehrlich versuchen, die immer wieder zum Arbeitsamt laufen und nach einer Stelle fragen, die in die Sprachkurse gehen und die sich integrieren wollen. Welcher Deutsche wird schon gerne mit, sagen wir mal, Nazis gleichgesetzt, nur weil er Deutscher ist? Genau, keiner, genauso geht es den ehrlichen Ausländern, sie wollen nicht mit den Betrügern gleichgesetzt werden, nur weil auch sie aus einem anderen Land stammen. Mein Rat: Es müssen mehr Leute zur Überprüfung bereitstehen. Warum geben wir nicht den ehrlichen Ausländern den Job, die Unehrlichen Betrüger zu erwischen und damit zu zeigen, dass nicht alle Ausländer schlecht sind? Die Betrüger sollten rausgeworfen werden, nicht diejenigen, die es ehrlich versuchen. Und nun noch ein paar kurze Worte zur Integration: Integration wird in Deutschland sehr häufig diskutiert. Wer ist schuld, wer hat was versäumt, Ausländer oder Deutsche? Beide! Es gab wirklich zu wenig Unterstützung für integrationswillige Ausländer, in der Angelegenheit muss dringend etwas nachgeholt werden von Seiten des Staates. Und auch wir selbst müssen etwas toleranter und netter sein, wir müssen die Ausländer ganz normal freundlich behandeln, wie wir auch selbst gerne behandelt werden. Die Guten müssen unterstützt werden! Aber wie gesagt, es gehören zwei dazu. Auch Ausländer müssen ihren Teil zur Integration beitragen. Wenn sie nach Deutschland kommen und vor allem, wenn sie hier bleiben wollen, dann gibt es nun mal gewisse Regeln, an die auch sie sich zu halten haben. Wenn man in einem Land leben will, dann sollte es selbstverständlich sein, dass man die Sprache lernt, es sollte selbstverständlich sein, sich an die geltenden Gesetze zu halten, sich gut zu benehmen und sich genügend anzupassen. Das bedeutet keine Aufgabe der Identität, nicht umsonst steht beispielsweise die Religionsfreiheit gleich am Anfang des Grundgesetztes, jeder darf hier seinen eigenen Glauben haben, so lange er damit niemanden verletzt. Wie gesagt, sich integrieren heißt nicht, seine Identität aufgeben, es heißt, sich mit seinen Mitmenschen zu arrangieren und sich mit ihnen zu befreunden. Wenn beide, wir und in unserem Namen auch der Staat und die Ausländer beide ehrlich an einem friedlichen Zusammenleben arbeiten, dann sind wir ein gutes Land und beide Seiten sind zufrieden. Die betrügerischen Ausländer sollten nicht in Deutschland bleiben und unsere Leistungen in Anspruch nehmen dürfen, diejenigen aber, die gerne mit uns zusammenleben wollen, sich um Arbeit und Sprache bemühen und versuchen, sich an unsere Gesetze zu halten, sollten gefördert werden, sie haben es verdient! Jeder sollte seine Chance erhalten.

16.11.06 22:17

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