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Demokratiemüdigkeit in Deutschland

Jo, in den letzten Tagen gab es ja nicht so viel interessantes, aber heute hab ich mal wieder was nettes gefunden, die angebliche Demokratiemüdigkeit in Deutschland. Worin zeigt sie sich? In der Tatsache, dass immer mehr Leute nicht zur Wahl gehen, die Große Koalition für schlecht halten und ihre Sympathie den radikalen Parteien zu geben beginnen. Wir haben tatsächlich ein gewaltiges Demokratiedefizit und zwar in der Hinsicht, dass wir zu sehr Parteienmachtkämpfe zulassen. Wir haben zurecht das Gefühl, dass es egal ist, ob wir CDU, FDP, SPD oder Grüne, die so genannten Volksparteien wählen, wir haben das Gefühl, dass es ihnen nur noch darum geht, dass die Partei die Macht hat. Und so etwas ist grundfalsch. Wie ich es schon einmal gesagt hab, schon im Grundgesetz steht, dass die Macht vom Volke, von UNS ausgehen soll. Warum zwingen wir die Politiker nicht, nach dem Grundgesetz zu handeln? Tatsächlich haben wir das Recht, bei allen politischen Entscheidungen mitzuwirken. Das ist wirkliche Demokratie, wenn nicht Ulla Schmidt einen Entwurf zur Gesundheitsreform vorlegt und dann eine Reihe von Parteipolitikern darüber abstimmt und sie beschließt, nur, weil sie es geschafft haben, als Abgeordnete gewählt zu werden. Als Abgeordneter haben sie unseren Willen zu vertreten, wir müssen dafür sorge tragen, dass sie diesen Job auch machen. Wann habt ihr zuletzt mal eurem Abgeordneten geschrieben und ihm gesagt, was er abstimmen soll? Glaubt ihr, wir können das nicht? Fehlgedacht, wie wir das können, es ist unser gutes Recht, denn ein Abgeordneter wird gewählt, um für jene Dinge zu stimmen, für die die Mehrheit der Einwohner in seinem Wahlkreis ist. Es darf nicht seine Hauptaufgabe sein, für die Partei zu stimmen. Als einen empfehlenswerten Weg, die Demokratie wieder zu dem zu machen, was sie ist, nämlich eine Staatsform, in welcher die Macht vom Volke ausgeht, sehe ich auch die direkte Abstimmung der Bevölkerung, wenn es um neue Gesetze geht. Es ist undemokratisch, wenn ein paar hundert Leute abstimmen, welche an nichts gebunden sind, aber es ist demokratisch, wenn die Millionen Einwohner in Deutschland abstimmen. Fakt ist, dass dies kaum zusätzliche Kosten und Aufwand bringt, es wird nur ein wenig fairer, wenn wir auch ein Wörtchen mitreden dürfen. Man sollte die Bürger einfach über einen neuen Gesetzesvorschlag informieren und ihnen dann sagen: ,,Denkt ein, zwei Wochen drüber nach, informiert euch und dann kommt am Sonntag zur Wahl, ob ihr dieses Gesetz wollt oder nicht. Von sich aus werden die Politiker aber nie einen so wichtigen Teil ihrer Macht abgeben. Deshalb gehört auch diese Form von Demokratie zu den Dingen, die wir ERSTREITEN müssen. Ich kann nur immer wieder betonen, wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, etwas positives zu bewirken, wir können nicht erst auf den politischen Messias warten, der den betreffenden Politikern in den Hintern tritt, wir müssen selbst handeln. Demonstriert, schreibt Briefe und E-Mails, engagiert euch, nur tut etwas. Rumsitzen und schimpfen und danach resigniert sagen: ,,Ach, was kann ich schon tun, hab doch eh keine Chance" bringt nichts. WIR HABEN CHANCEN UND DIE MACHT ZU POSITIVEN VERÄNDERUNGEN, WIR MÜSSEN SIE NUR DURCHSETZEN! Wir können zusammen etwas verändern, wir müssen es nur ANPACKEN! Denn was hätten wir für eine Alternative? Doch nur die radikalen Vollidiotien wie Nationalsozialismus, Sozialismus oder Kommunismus der Typen aus NPD, Linken und Co. Und das kann es doch nicht wirklich sein, was wir wollen, oder? Wollen wir uns wirklich von NPD-Leuten vorschreiben, was wir tun sollen? Wenn wir schon glauben, der jetzige, demokratische Staat würde uns alles vorschreiben und über unsere Köpfe hinweg entscheiden, was glaubt ihr, wird passieren, wenn die NPDler dran sind? Oder die Linken? Dann haben wir wieder das Sagen? Nein, haben wir nicht, dann ist erst recht aus mit unserer Macht. Wir müssen die Demokratie wieder zu einer machen, das Volk muss entscheiden und bei allen wichtigen Sachen wählen dürfen, dafür müssen wir kämpfen!

 

1 Kommentar 3.11.06 22:07, kommentieren

Castor-Transporte

So Leute, da hab ich mal wieder ein Thema entdeckt, welches ich etwas besprechen möchte. Hab mich für ein Thema aus der Umweltpolitik entschieden. Wer kennt sie nicht, die Castor-Transporte und die Proteste, die jedesmal dagegen ausgelöst werden. Menschen rotten sich zusammen und demolieren Gleise, verstellen den Weg, bilden Ketten oder greifen sogar den Begleitschutz an und was weiß ich, was sie noch alles versuchen. Warum? Damit die Castor-Transporte nicht ihr Ziel erreichen. Aber bitteschön wieso? Fakt ist: Die Castoren, die durch Deutschland kommen, werden nicht einfach so hineingelassen, sie werden aufs genaueste geprüft, ob sie ausreichend dicht sind, ja, man kann sie als sicher bezeichnen. Zumindest so lange, wie sie nicht beschädigt werden. Genau das kann aber durch unsinnige Proteste und Akte wie Schienenzerstörung geschehen und dann wird es das große Geschrei geben, wenn wegen dieser Aktion nämlich Strahlungsaustritte geben sollte. Die so genannten Atomgegner hätten somit genau das Gegenteil erreicht. Ähnlich ist es mit den Endlagern. Warum wird gegen diese derart angegangen und protestiert, dass sogar Gewaltakte verwendet werden? Dadurch hilft man niemandem, sondern gefährdet im Gegenteil die Sicherheit der Menschen, wenn man diese Lager angreift. Ich weiß, der Atomausstieg ist ein gutes Ziel und ich bin auch dafür, aber in einem vernünftigen Rahmen. Hat sich von den Demonstranten eigentlich noch nie einer gefragt, warum die Lampe in seiner Wohnung brennt, warum sein Fernseher läuft und seine Kaffeemaschine Kaffee macht? Nur durch seine kleine Solaranlage auf dem Dach? Falsch, sie laufen mit Atomstrom. Ein Großteil des Stromes in Deutschland ist Atomstrom und dieser Atomstrom ermöglicht uns erst unseren Lebensstandard. Wind, Wasser, Sonne, es sind alles wirklich coole Ideen als Stromlieferanten und diese alternativen Energien haben meine vollste Unterstützung, aber momentan hat es keinen Sinn, sofort auf diese umzusteigen. Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen, dass diese alternativen Energien noch nicht genug abwerfen, um unseren Energiebedarf zu decken. Aufgrund unseres Lebensstandards und unserer Lebensart haben wir einen sehr hohen Energieverbrauch. Und wer möchte schon alle seine tollen Elektrogeräte missen, hier in unserer westlichen Welt? Krankenhäuser würden nicht mehr funktionieren, Polizei, Feuerwehren, Flugverkehr... Bisher kann nur die Atomenergie diesen Bedarf decken und bevor niemand eine andere, wirklich bessere Lösung hat, sollte man wirklich sehr vorsichtig mit diesen Castor-Protesten sein, man kann damit sehr viel mehr kaputt machen, unter Umständen, als man verbessern kann. Momentan brauchen wir schlicht und einfach noch Atomstrom, so lange, bis die anderen Energiearten genug liefern können!

 

2 Kommentare 9.11.06 20:34, kommentieren

Der nächste Bericht

Hey ihr Leser, ich wollte nur kurz mal vorbeischauen und verprechen, dass nach der Ruhe in den letzten Tagen (damn viel zu tun) morgen mit großer Sicherheit wieder ein Eintrag folgt, diesmal hab ich mich für das Thema Asylabzocke, Bleiberecht usw. entschieden, ihr wisst schon, die Diskussion, dass angeblich viele Ausländer dem Staat das Geld aus der Tasche ziehen und uns andere Leute betrügen. Freut euch schon mal darauf
 

15.11.06 21:20, kommentieren

Ausländer in Deutschland

Hi, wieder einmal machen interessante Themen die Runde und heute hab ich mich einmal für die Diskussion um das Bleiberecht von Ausländern und deren Leben hier in Deutschland entschieden. Zum einen geht es darum, ob Ausländer, die schon seit Jahren hier in Deutschland leben, aber keine wirkliche Aufenthalterlaubnis, sondern nur eine Duldung besitzen, noch bleiben dürfen. Die Rede ist davon, dass sie dem Staat auf der Tasche liegen und damit jedem, der arbeitet und seine Steuern und Sozialbeiträge zahlt, denn bekanntlich bekommt ja in Deutschland jeder, der es braucht, Hilfe in sozialen Angelegenheiten. Ich finde, diese Aussage ist einseitig. Klar, viele arbeitslose Ausländer leben auf Kosten des Staates und auf unsere Kosten, aber viele haben auch gar keine andere Wahl. Tatsächlich ist es so, dass sie nicht unbedingt alle nicht arbeiten wollen, sonder das sie es nicht dürfen! Ein Ausländer, dessen Asylverfahren läuft oder der in Deutschland geduldet wird darf weder arbeiten noch seine Stadt verlassen, in der sein Asylantrag läuft oder für den seine Duldung gilt. Aber was sind das für Perspektiven? Schlechte! Nun sollen diejenigen, die schon Arbeit haben oder sie sich bis September nächsten Jahres besorgen können, ja trotzdem in Deutschland bleiben können, aber ein Problem ist auch, dass sie keine Arbeit bekommen und was ist es schließlich für eine unfaire Sache, zu sagen: Du darfst hier bleiben, wenn du Arbeit hast. Allerdings darfst du nicht arbeiten und selbst wenn du es dürftest, es gibt keine Arbeitsplätze. Hört sich das nicht dumm an? Genau so denken auch viele Ausländer, die sich um Arbeit und Integration bemühen, weil sie sehen, dass sie hier eine Chance haben könnten. Also die Frage: Sollen Ausländer ein Bleiberecht erhalten? Ja, meiner Meinung nach sollten sie es, wenn sie sich bemühen, wenn sie arbeiten und nicht nur abzocken wollen, wenn sie sich einleben und so weiter. Ich bin sicher, die Meisten wollen auch wirklich etwas tun, denn ich stelle es mir nicht gerade rühmlich vor, wenn man nur vom Großmut anderer Leute und auf deren Kosten lebt. Womit wir bei einem weiteren Thema wären: Auf Kosten anderer Personen leben. Sicher lest ihr Zeitung, ganz groß stand letztens drin, dass Ausländer mit dreisten Tricks den Staat und damit auch uns abzocken. Damn, das macht wütend, nicht wahr? Wir arbeiten hart und die betrügen uns mit allen nur erdenklichen Mitteln, bringen uns um unser Geld und führen uns in unserer Gutmütigkeit mit den Sozialsystemen an der Nase herum. Das hat viele Leute in Deutschland sehr, sehr wütend gemacht. Zurecht. Aber nicht nur Deutsche, sondern auch den Großteil der Ausländer, die es ehrlich versuchen, die immer wieder zum Arbeitsamt laufen und nach einer Stelle fragen, die in die Sprachkurse gehen und die sich integrieren wollen. Welcher Deutsche wird schon gerne mit, sagen wir mal, Nazis gleichgesetzt, nur weil er Deutscher ist? Genau, keiner, genauso geht es den ehrlichen Ausländern, sie wollen nicht mit den Betrügern gleichgesetzt werden, nur weil auch sie aus einem anderen Land stammen. Mein Rat: Es müssen mehr Leute zur Überprüfung bereitstehen. Warum geben wir nicht den ehrlichen Ausländern den Job, die Unehrlichen Betrüger zu erwischen und damit zu zeigen, dass nicht alle Ausländer schlecht sind? Die Betrüger sollten rausgeworfen werden, nicht diejenigen, die es ehrlich versuchen. Und nun noch ein paar kurze Worte zur Integration: Integration wird in Deutschland sehr häufig diskutiert. Wer ist schuld, wer hat was versäumt, Ausländer oder Deutsche? Beide! Es gab wirklich zu wenig Unterstützung für integrationswillige Ausländer, in der Angelegenheit muss dringend etwas nachgeholt werden von Seiten des Staates. Und auch wir selbst müssen etwas toleranter und netter sein, wir müssen die Ausländer ganz normal freundlich behandeln, wie wir auch selbst gerne behandelt werden. Die Guten müssen unterstützt werden! Aber wie gesagt, es gehören zwei dazu. Auch Ausländer müssen ihren Teil zur Integration beitragen. Wenn sie nach Deutschland kommen und vor allem, wenn sie hier bleiben wollen, dann gibt es nun mal gewisse Regeln, an die auch sie sich zu halten haben. Wenn man in einem Land leben will, dann sollte es selbstverständlich sein, dass man die Sprache lernt, es sollte selbstverständlich sein, sich an die geltenden Gesetze zu halten, sich gut zu benehmen und sich genügend anzupassen. Das bedeutet keine Aufgabe der Identität, nicht umsonst steht beispielsweise die Religionsfreiheit gleich am Anfang des Grundgesetztes, jeder darf hier seinen eigenen Glauben haben, so lange er damit niemanden verletzt. Wie gesagt, sich integrieren heißt nicht, seine Identität aufgeben, es heißt, sich mit seinen Mitmenschen zu arrangieren und sich mit ihnen zu befreunden. Wenn beide, wir und in unserem Namen auch der Staat und die Ausländer beide ehrlich an einem friedlichen Zusammenleben arbeiten, dann sind wir ein gutes Land und beide Seiten sind zufrieden. Die betrügerischen Ausländer sollten nicht in Deutschland bleiben und unsere Leistungen in Anspruch nehmen dürfen, diejenigen aber, die gerne mit uns zusammenleben wollen, sich um Arbeit und Sprache bemühen und versuchen, sich an unsere Gesetze zu halten, sollten gefördert werden, sie haben es verdient! Jeder sollte seine Chance erhalten.

16.11.06 22:17, kommentieren

Verbote von NPD und ,,Killerspielen

Hi, wieder einmal hab ich etwas diskutables gefunden. Schon seit langem wird immer wieder in der Politik gefordert und überlegt, die NPD zu verbieten. Grundsätzlich hört es sich ja ganz gut an, den Nazis zu verbieten, in unserem demokratischen Ländchen ihre Organisation zu erschweren und ihnen die Bühne für ihre Propaganda zu nehmen. Aber durch ein einfaches Verbot der Partei wird das Problem des Rechtsextremismus nicht gelöst! Nehmen wir mal an, die Nationalistische Partei Deutschlands wird verboten. Damit wurde im Grunde nichts weiter als drei Wörter verboten. Denn in Deutschland darf JEDER eine Partei aufmachen, der deutscher Staatsbürger ist. Was also hindert die alten NPD-Mitglieder, sich einfach in einer neuen Partei wieder zusammenzufinden? Z.B. PDN, Partei Deutscher Nationalisten oder so ähnlich. Man kann ja schlecht ein Verbot aufstellen, nachdem Herr Müller, Meier, Poller usw. niemals mehr alle zugleich Mitglied in einer Partei sein dürfen, sowas ist nicht machbar und es würde auch massiv unsere hochgelobten Grundrechte angreifen. Und ich frage mich allen ernstes: Sind wir denn wirklich schon so wehrlos, dass uns guten Leuten nichts anderes einfällt, als eine Herausforderung oder eine Gefahr einfach zu verbieten, anstatt ihr entgegenzutreten? Können wir wirklich nur noch einfach sagen:Was, ihr seid gegen Demokratie und gegen unsere Werte? Äh, was wir dagegen machen wollen? Ähm, wir verbieten euch einfach, genau!. Sowas halte ich für peinlich, wenn unsere Demokratie und unsere Grundwerte tatsächlich so gut sind und wir uns mutig und pragmatisch verhalten, dann haben wir es gar nicht nötig, die NPD zu verbieten. Sie würden ein Verbot lediglich ausnutzen, etwa in der Hinsicht, dass man sich nicht mal nach den eigenen Regeln mit ihnen auseinandersetzen könnte. Fazit: Ein Verbot der NPD allein hat keine wirklichen Auswirkungen auf das eigentliche Problem des Rechtsextremismus. Unkraut wird man nicht dadurch endgültig los, das man es einfach mal abfackelt, dadurch verschwindet es nur oberflächlich. Unkraut wird man dadurch los, dass man geduldig dagegen arbeitet und ihm die Nahrung entzieht. Genauso sieht es mit dem Rechtsextremismus aus, man muss ihm dadurch die Nahrung entziehen, dass die von den Rechten angeprangerten Verhältnisse zufriedenstellend verändert werden, dann löst sich das Problem von allein. Und nun noch kurz zu einem anderen, erneut diskutierten Verbot: Nach dem Amoklauf dieses Typen am Montag in einer Realschule in Emsdetten kommt, wie nach fast jedem Amoklauf übrigens, wieder einmal die Diskussion auf, ob man ,,böse Killerspiele" wie Counterstrike oder andere Games verbieten oder zumindest indizieren sollte. Wozu, frag ich mich? Erst mal zum Indizieren, für die, die es nicht wissen: Es bedeutet kurz gesagt, dass Spiele oder Filme erst ab 18 gekauft werden dürfen und das Werbung dafür verboten ist. Wer es noch nicht gemerkt hat, der Erfurt-Amokläufer und der Emsdetter waren beide über 18, konnten also ganz legal diese Spiele besitzen. Die meisten Amokläufer sind volljährig, das Indizieren würde also keine Auswirkungen haben. Also weiter, wie wäre es mit einem echten Verbot? Auch das ist meiner Meinung nach Unsinn! Hat denn bisher ein Verbot davon abgehalten, derzeit verbotene Spiele sich unter der Hand zu besorgen? Natürlich nicht, es ist eine Kleinigkeit, auf Partys mal das eine oder andere Spielchen auszutauschen. Man bedenke auch mal den Reiz des Verbotenen, der von einem nicht erlaubten Spiel ausgeht, erst Recht nach einem Verbot wird es in Umlauf kommen. Aber davon hat weder die Wirtschaft noch der Staat noch sonst jemand etwas(außer vielleicht den Spielern selbst, logo). Millionen an Geldern, die man zu vielen guten Zwecken verwenden könnte, gingen durch die Lappen, man würde eine Menge Leute zu Straftaten regelrecht verführen und vor allem würde die Kontrolle immer schwieriger werden. Es macht überhaupt keinen Sinn, solche Spiele wie Counterstrike zu verbieten, weil das Verbot unwirksam ist, lediglich öffentlich darf man sie dann nicht mehr besitzen und die Wenigsten lassen sich davon abhalten. Ein Verbot ist teuer, zeit- und personalaufwendig und besitzt nur einen minimalen Wirkunsgrad. Ich denke, es macht viel mehr Sinn, auf andere Methoden zu setzen, darauf, den Leuten Perspektiven zu geben, einfach ihre Möglichkeiten zum Leben zu verbessern. Jemand, der einen guten Job hat, jemand, der Sport treiben oder sich sonstwie betätigen kann, der geht nicht los und knallt Menschen ab, sondern er freut sich seines Lebens. Die Gesamtlebensumstände für die jungen Leute in Deutschland müssen einfach perspektivreicher werden und sich verbessern, dadruch beugt man solch schrecklichen Taten mehr vor als durch ein Verbot!

 

1 Kommentar 24.11.06 23:38, kommentieren

Der Minderwertigkeitskomplex

Hallo, willkommen zu einer neuen Ausgabe von Backlash . Mir ist eben, nachdem ich ein Sabine Christiansen geschaut habe (hey, sie behandelt nunmal aktuelle Themen, ay?) etwas aufgefallen, wie man schon aus dem Titel entnehmen kann. In unserer Gesellschaft existiert ein massiv schädlicher Minderwertigkeitskomplex, den ich zu einem nicht unerheblichen Teil als Grund für die berühmte Null-Bock-Mentalität bei vielen Mitgliedern unserer Gesellschaft sehe. Jeder sieht die Probleme, man müsste blind sein, um sie nicht wahrnehmen zu können, aber so sehr man sich auch darüber aufregt, immer wieder kommt man zu dem Punkt, wo man fragt:,, Was kann ICH schon tun? Hat doch eh keinen Sinn...". Viel zu wenig Leute haben den Mut, nicht nur zu reden, sondern auch anzupacken, weil sie sich nichts zutrauen, weil sie vor dem möglichen Berg von Arbeit kapitulieren, bevor sie überhaupt begonnen haben. Warum, frage ich euch?! Wir müssen mal etwas klarstellen, wir, jeder einzelne, DU, können positive Veränderungen bewirken, wenn wir uns zusammennehmen, wenn DU dich zusammennimmst. Ich weiß, es ist schwierig, mal etwas zu mehr und vor allem für Andere zu machen, besonders, wenn man selber dadurch unter Umständen etwas zurückstecken muss. Oh und natürlich könnten wir ja auch mal gewinnen, nicht auszudenken, oder? Ich mein, man bekommt immer nur vorgesagt, dass man nichts bewirken kann, da man nur ein einzelnes, verdrehtes kleines Individuum in der großen Gesellschaft ist. Wir bekommen immer wieder eingetrichtert, dass wir alleine nichts bewirken können, bis wir es selbst glauben. Bis wir fest daran glauben, dass wir Luschen sind, nichts gegen die Probleme in der Gesellschaft wie Arbeitslosigkeit, Kriminalität, Integrationsprobleme von Ausländern unternehmen können und nur noch darauf warten und hoffen, dass eines Tages mal ein Messias kommt, der alles richtet. Soll ich euch was sagen? Dieser Messias kommt nicht! IHR müsst der Messias sein, der die Arbeitslosigkeit und die Integrationsprobleme angeht, es macht keinen Sinn, nur darauf zu warten und zu hoffen, dass die Politiker und Wirtschaftsmagnaten alles richten. Und ihr, KÖNNT es, lasst euch nichts vom Gegenteil einreden. Kriegt endlich mal euren Hintern hoch Leute, geht raus und macht etwas! Versucht zum Beispiel, Jobs aufzutreiben und gründet dann eine Art Jobbörse, geht zu Leuten hin, die Arbeit brauchen und wollen, verschafft ihnen die Jobs. Oder geht los in Gegenden, wo ihr eigentlich lieber nicht hin möchtet, sagen wir mal, ein eingeschworenes Ausländerviertel, lernt die Leute kennen, redet mit ihnen ganz normal und freundlich, sucht mit ihnen gemeinsam Arbeit. Es ist fast egal, was ihr versucht, nur müsst ihr wirklich etwas Positives erreichen wollen, ihr müsst ehrlich und pragmatisch sein. Ihr wollt in einer sicheren Gesellschaft mit möglichst wenig Problemen leben, dann tut etwas dafür, immer nur zu warten ist der falsche Weg. Fragt nicht immer nur, was Andere gegen die Probleme in unserer Gesellschaft tun sollten und könnten. Fragt, was IHR machen könnt, was DU machen kannst. Und dann tut es, zieht es durch, lasst euch nicht verarschen. Tatsache ist, dass ihr wirklich gute Leute seid, die mit Fleiß auch wirklich gute Erfolge erzielen können! Es gilt für jeden, der dies hier ließt, DU kannst etwas bewirken, wenn du dich anstrengst, MACH etwas aus dir und anderen Leuten, du musst nur von dieser dämlichen Einstellung los kommen, dass du nichts erreichen könntest. Noch einmal, IHR könnt positive Erfolge erzielen, DU kannst positive Erfolge erzielen, WIR können es. Sprecht es ruhig laut aus! Ihr begeht nur dann einen Fehler, wenn ihr euch weiter unterkriegen lasst, wenn ihr weiter nur darauf wartet, dass jemand anderes schon die Probleme regeln wird. Verbreitet ruhig die Message! Ich werde damit anfangen, etwas zu unternehmen, tut ihr es auch, ich weiß, es ist schwer, aber ihr könnt es, wir können es, wir können die Probleme lösen, die es in unserer Gesellschaft gibt!

26.11.06 23:30, kommentieren