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Wozu dieses Blogg?

Jo, jetzt hab auch ich ein Blogg .

Dann wollen wir mal anfangen, zuerst einmal, worüber es denn überhaupt geht. Politik. Verdammt trockenes und langweiliges Thema. Aber nur auf den ersten Blick !

In diesem Blogg hier werde ich kritisch kommentieren, was so politisch rundherum passiert. Und zwar ohne den üblichen Unsinn wie ,,political correctness". Denn das bringt überhaupt nichts, sondern ist einfach nur schönes Gerede. Hier werden die Dinge, die passieren und vor allem die, die schieflaufen, offen besprochen und angeprangert. Aber nicht nur das, sondern auch Lösungsvorschläge werden eingehend besprochen. Warum? Weil wir nicht warten können, bis irgendwer in Deutschland von den eigentlichen Verantwortlichen endlich aufsteht und mal offen redet und für gute Veränderungen einsteht. Wir können das Feld nicht den Berufspolitikern überlassen! Und wir können es auch nicht den Wirtschaftsbossen überlassen. Wir, das Volk, müssen den Job selber machen, wenn wir positive Veränderungen wollen! Bis dann Kollegen

22.10.06 14:42, kommentieren

Das Nordkoreaproblem

Hi, sicher haben es die meisten mitbekommen. Das Regime in Nordkorea unter Kim Yong Il hat so wie es aussieht tatsächlich die schrecklichste Erfindung der Menschheit, die verdammte Atomwaffe. Momentan scheint sie zwar noch nicht genügend einsatzbereit zu sein, aber wie lange wird das noch dauern? Und was noch viel schlimmer ist, wird dieser durchgeknallte Kim Yong tatsächlich diese Waffe einsetzen? Momentan denke ich noch, dass er es unterlassen wird, denn sollte er dies tun, dann würde die GESAMTE Welt gegen ihn stehen, sogar deren bisher beste Freunde China und Russland. Aber fragen wir uns doch lieber, wieso der Atomtest überhaupt begangen wurde? Ich denke, es liegt nicht allein daran, dass die nordkoreanische Führung vollkommen unsinnig ist und ihre Macht demonstrieren wollte, sondern auch die USA spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Die Nordkoreaner fühlen sich schlicht und einfach nicht für voll genommen, sie haben das Gefühl, dass die USA sie einfach übernehmen wollen, ähnlich wie den Irak oder Afghanistan. Das Problem ist, dass die Nordkoreaner einfach kein Vertrauen mehr haben können in die anderen Länder und das man garnicht auf sie eingeht. Natürlich bedeutet das nicht, dass ich den Atomtest gut heiße, aber es war scheinbar eine der wenigen Möglichkeiten, auf sich aufmerksam zu machen. Zur Lösung dieses Konfliktes schlage ich folgendes vor: Die Verbündeten Nordkoreas, sprich China und Russland, müssen dazu gebracht werden, dass sie zusammen mit der Weltbevölkerung die nordkoreanische Führung zum Frieden bewegen. Solange diese beiden Länder nicht mitspielen, wird es dem Regime in NK auch nicht einfallen, von ihrem zerstörerischen Kurs abzuweichen. Desweiteren muss auf Korea eingegangen werden, meiner Ansicht nach beharren die an Gesprächen beteiligten Länder zusehr darauf, dass NK den ersten Schritt zu Verbesserungen macht. Ich weiß, die sind die Bösen, aber wenn es Frieden mit Nordkorea und eine Verbesserung für deren Bevölkerung geben soll, dann sollten die anderen Länder mal über ihren Schatten springen und mit positiven Handlungen beginnen. Als drittes fällt mir ein, dass unbedingt Washington seinen Kurs ändern muss. Die Arroganz der Bush-Administration ist einer der Hauptgründe für das Verhalten von NK. Sie haben Afghanistan und den Irak gesehen, wie die Bush-Regierung unrechtmäßig diese Länder angegriffen hat. Sie haben gesehen und erlebt, wie überheblich Bush und Co. mit ihnen umgehen und dies hat sie verbittert. Wenn die USA ihren Kurs ändern, China und Russland nicht mehr Nordkorea vor allem schützen und man sich klüger und toleranter als heute verhält, dann könnte sich vieles zum positiven wechseln.

1 Kommentar 22.10.06 18:06, kommentieren

Immer mehr Fachkräfte wandern aus!

Immer mehr Fachkräfte wandern aus, war heute morgen in den Yahoo! Nachrichten zu lesen. Davor warnt der Präsident der IHK und bezeichnete es als Alarmzeichen. Aber ehrlich gesagt, wen wundert`s? Fakt ist, dass man in Deutschland momentan kaum Chancen hat, überhaupt jemand zu werden. Früher galt es als Versicherung, Abitur zu machen und dann am Besten noch zu studieren. Da konnte man sicher sein, dass man einen gutbezahlten Job bekam und häufig konnte man sich sogar richtig aussuchen, bei wem man arbeitete. Aber heute ist auch ein gutes Abitur und ein Studium keine Jobgarantie mehr. Dies hat verschiedene Gründe, 1. gibt es schlicht und einfach kaum Arbeitsplätze. Im Gegenteil, nahezu alle Großunternehmen betreiben es schon als eine Art Sport, Arbeitsplätze abzubauen und das ewig mit der gleichen, lahmen Begründung: Wir müssen Wettbewerbsfähig bleiben. Der Konkurrenzkampf ist hart und es tut uns ja auch unheimlich leid, dass wir ein paar Tausend entlassen müssen. Manchmal sind auch noch äußere Umstände schuld, aber natürlich nie das Management der Unternehmen oder deren Bosse, logisch. Aber es gibt noch einen weiteren Hauptgrund, warum immer mehr Fachleute verschwinden: Haben sie einmal eine Arbeit, dann ist diese gewöhnlich unterbezahlt. So mancher Ingenieur und Sachverständiger mit den verschiedensten Qualitäten verdient keine 2000€. Dafür muss er froh sein, überhaupt Arbeit zu haben und immer zur Stelle sein, obwohl er wesentlich besseres verdient hätte für seine Qualitäten und Kenntnisse. Ich nenne dies Ausbeutung, vor allem vor dem Hintergrund, dass sich die Gehälter der Oberen Etagen immer weiter erhöhen und im Gegenzug Leute entlassen oder schlechter bezahlt werden. Wen wundert es da, wenn sich ein studierter Facharbeiter sagt: ,,Ich hab keinen Bock mehr, mich abzocken zu lassen. Drüben in Schweden kann ich die gleiche Arbeit erledigen, werde aber wesentlich anständiger dafür bezahlt. Ich sehe ganz klar die Unternehmen und die Berufspolitiker in der Pflicht, hiergegen etwas zu tun. Sie müssen begreifen, dass gutausgebildete und bezahlte Arbeiter (und das betrifft ALLE, nicht nur Fachkräfte) nicht nur Kostenfaktoren, sondern vor allem Investitionen sind. Ein gutbezahlter Angestellter erledigt viel fröhlicher seinen Job, macht also bessere Arbeit, das Unternehmen gewinnt Geld und alle sind zufrieden. Ein Arbeiter, der mehr Geld in der Tasche hat, gibt es auch aus und zwar für die Produkte, die er persönlich hergestellt hat, das Unternehmen gewinnt Geld, der Arbeiter kann sich stolz seine eigenen Sachen leisten, alle sind zufrieden. Wir müssen die Veranwortlichen dazu bringen, dass sie gefälligst umzudenken haben! Ich werde bald einige Vorschläge machen, wie wir dies bewerkstelligen können, bis dann .

23.10.06 12:46, kommentieren

Wie man die Politiker und Wirtschaftsbosse zu Positivem zwingt!

Hi, willkommen zum Kurs ,,Wie man Politiker und Wirtschaftsbosse zu Positivem zwingt" Erst etwas grundsätzliches: Wir können nicht darauf warten, bis die Verantwortlichen von Selbst auf den Dampfer kommen, dass die bestehenden Verhältnisse schlecht sind und noch schlechter werden. Wir können auch nicht warten, bis irgendwer endlich mal den Mut findet, aufzustehen und sich gegen die momentanen Formen in Politik und Wirtschaft wehrt, wenn dies tatsächlich irgendwann mal passieren sollte, dann wird es vermutlich zu spät sein. Wenn wir positive Veränderungen haben wollen, dann müssen WIR sie herbeiführen. Dazu möchte ich hier einige Anregungen geben: 1.Die meisten Berufspolitiker werden von alleine niemals auf den Gedanken kommen, bessere Gesetze und Steuern für uns, das Volk zu machen. Sie versuchen lieber, sich ihre Positionen zu erhalten oder noch zu verbessern und lukrative Posten in der Wirtschaft zu finden. Da wäre es doch völlig widersinnig, wenn sie etwas tun müssten, was sie bei den Wirtschaftsbossen unbeliebt macht, lieber werden sie so tun, als würden sie völlig für das Volk dasein und ihnen nur schweren Herzens ihr Geld abnehmen und negative Gesetze und Steuern zu erlassen. Aber ich frage euch etwas: Warum lasst ihr euch das gefallen? Was ganz simples, wie reagiert ein Chef, wenn sein Angestellter schlechte Arbeit macht? Er tadelt ihn! Wie reagiert ein Chef, wenn sein Angestellter immer wieder und offenbar vorsätzlich schlechte Arbeit macht? Er feuert ihn! Warum handeln wir nicht so? Die ganzen Entscheidungsträger in den Parlamenten, den Ministerien und den Regierungen von Deutschland sind genaugenommen Angestellte des Staates. Woraus wird der Staat gebildet? Aus dem Volk. Wer ist das Volk? Wir! Wir sind also deren Arbeitgeber, wenn man sich alles mal kritisch anschaut. Warum handeln wir dann nicht wie ein normaler Arbeitgeber und tadeln diejenigen, die Mist machen oder schmeißen sie raus? Selbst der einfachste Handwerksmeister wirft einen nutzlosen Lehrling raus. Warum nicht wir? Nur weil wir an die von denen aufgestellten Formen glauben, dass wir sie brauchen und das wir sie, wenn überhaupt, nur zu den offiziellen Wahlterminen abwählen dürfen. Aber das ist FALSCH. Ein Arbeitgeber muss auch nicht warten, bis Wahlen sind um jemanden zu entlassen, wenn er es verdient. Wir müssen es auch nicht! Wer sind denn schon diese Berufspolitiker? Ein paar 10000, maximal und wir sind Millionen! Steht auf Leute, steht auf und lasst es euch nicht mehr gefallen, dass diese Typen uns immer mehr mit ihren Handlungen zu Grunde richten. Geht auf die Straße, bildet Gruppen und Vereine, unterstützt diejenigen Politiker, die verzweifelt versuchen, wirklich für uns Politik zu machen und bombadiert die anderen mit Briefen und E-Mails, in denen ihr sie tadelt und bei Bedarf ihnen die Kündigung aussprecht. Schreibt an Zeitungen, die dieses Thema aufgreifen und publizieren. Verbreitet die Nachricht, je mehr Leute sie bekommen und mitmachen, desto größer werden unsere Chancen. Gemeinsam ist das kein Problem, gemeinsam schaffen wir das, gegen uns haben diese Typen keine Chance! Und lasst euch vor allen Dingen nicht durch deren Gerede einwickeln, sie können wirklich gut reden, um ihre Stellungen zu behalten, nein, seid kritisch und knallhart, aber auch fair. Wie ich schon gesagt habe, wir müssen uns langsam mal wehren, wir müssen einfach mal persönlich damit beginnen, positive Veränderungen herbeizuführen, traut euch! Das Volk sollte eigentlich das Sagen haben und nicht die! Es folgt im nächsten Beitrag: Wie man positive Veränderungen in der Wirtschaft herbeiführt. 

23.10.06 13:18, kommentieren

Second Part-Wie man Wirtschaftsbosse zu Positivem zwingt

Hi, da bin ich wieder, es gab heute nunmal viel zu tun. Diesmal werde ich, wie schon angekündigt, ein wenig zu den Wirtschaftsbossen schreiben.              Im Dschungel gibt es ein Gesetz, welches lautet: Der Stärkere hat das Sagen. Wenden wir dieses Gesetz auf die Wirtschaft an, dann bedeutet dies für die Meisten Leute, dass der Manager, der CEO oder sonst ein hohes Tier das Sagen haben. Meiner Meinung nach wird dieses Gesetz einfach nur falsch verstanden. Denn wer ist denn im Grunde wirklich der Stärkere? Wir, die Leute, die bei den hohen Herren angestellt sind! Überrascht? Kein Wunder, schließlich wird uns täglich eingeredet, dass die über unser Schicksal entscheiden und das wir die Konzernherren und ihre Manager brauchen. Sie geben uns Arbeit und bezahlen uns dafür und dafür haben wir uns klaglos in alles zu fügen. Ohne Arbeit verdienen wir kein Geld, ohne Geld kann man sich nichts kaufen und auch nicht Leben(hier in Europa). Wir brauchen scheinbar wirklich die Wirtschaftsmagnaten. Aber betrachten wir doch mal die ganze Sache aus einem anderen Blickwinkel. Wenn es keinen gäbe, der für sie arbeiten würde, dann wären sie aufgeschmissen! Wer produziert dann noch etwas, was sie verkaufen können? Niemand! Nehmen sie dadurch was ein? Nein! Gehen sie pleite? Mit hoher Wahrscheinlichkeit! Wir hingegen haben zumindest momentan noch unsere sozialen Absicherungen, wir können sicher sein, dass zumindest über einen gewissen Zeitraum keine höchste Not ausbrechen wird. Wer ist hier also von wem abhängig und wer braucht wen? Die Konzernherren mit ihren Anhängern BRAUCHEN in Wirklichkeit UNS wenigstens genauso wie wir sie!
Doch genau das soll nicht herauskommen, damit die Arbeiter ja nicht auf die Idee kommen, dass sie doch eigentlich auch mal ein paar Forderungen stellen könnten wie eine angemessenere Bezahlung, einen sicheren Job bzw. neue Arbeitsplätze uns so weiter. Wir haben schön nach deren Pfeiffe zu tanzen. Und wir haben es leider schon teilweise stark verinnerlicht, dass sie unsere Chefs sind und ALLES machen können. Von diesem Denken müssen wir uns befreien. Hierzu meine Tipps: Denkt immer daran, die Wirtschaftsmagnaten brauchen uns wenigstens genauso, wie wir sie! Wenn niemand da ist, der für sie produziert und deren Produkte kauft, dann sehen sie alt aus, denn dann machen sie keinen Gewinn, verlieren unter Umständen sogar selber ihren Job, weil die Firma pleite geht usw. Stärkt mit dieser Denkweise ein wenig euer Selbstvertrauen. Ihr habt einen sicheren Arbeitsplatz und neue Arbeitsplätze für andere verdient, ihr habt eine gute Bezahlung verdient, ihr habt angemessene Arbeitsbedingungen und Vergünstigungen verdient! Steht auch dafür. Wie ich schon im ersten Teil über die Politiker geraten habe, zusammen sind wir stark. Es können vielleicht einige entlassen werden, aber nicht alle, es können vielleicht neue Leute eingestellt werden, aber wenn auch die Neuen mit ihren Vorgängern zusammenhalten, wird das den Chefs nichts nutzen. Solidarität ist alles! Wenn wir etwas gemeinsam versuchen, wir als Volk und dies auch konsequent durchziehen, dann können die entsprechenden Leute in der Wirtschaft nichts gegen uns unternehmen. Wir haben den längeren Atem und sitzen genaugenommen am längeren Hebel. Wenn niemand für sie arbeitet oder ihre Produkte kauft, dann sind sie wie ein Fisch auf dem Trockenen und müssen schleunigst sehen, dass sie das Wasser wieder herlocken. Verbreitet diese Idee, macht euch ruhig bewusst, dass wir die eigentlichen Chefs seien sollten, denn wir sind die Mehrzahl, wir bestimmen, was gekauft wird und was nicht. Um etwas für uns durchzusetzen sind die Besten Mittel: Ein oder mehrere Produkte der betreffenden Firma lange genug konsequent und im großen Stil (klar, möglichst viele müssen mitmachen) einfach nicht mehr zu kaufen. Zuerst fällt einem natürlich ein, dass dadurch Arbeitsplätze verloren gehen, aber mit den richtigen Forderungen ist dies im Grunde nicht der Fall, jedenfalls nicht im großen Stil. Und zum Anderen kann man sich auch direkt gegen falsche Handlungen der Bosse stellen, in Demos, in Streiks, in direkten Gesprächen. Nur müssen wir bei solchen Dingen wirklich standhaft sein und wir müssen sicher sein, dass wir uns auf unsere Mitbürger und Mitarbeiter verlassen können. Ich bin sicher, wir können dies schaffen und uns helfen! Um es mal etwas poetisch zu formulieren: Ein Wassertropfen hat fast gar keine Kraft, aber Millionen von Wassertropfen zusammen können gewaltige Mächte entwickeln. Zusammen, als Volk, können wir uns gegen unfaire Verhältnisse in der Wirtschaft wehren, glaubt mir!

25.10.06 00:07, kommentieren

Sorry, gerade etwas streßig

Sorry, ist gerade etwas streßig hier, aber morgen werde ich vorraussichtlich voll in den möglichst täglichen und unabhängigen sowie objektiven Kommentar des politischen und teilweise des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Geschehens einsteigen .

25.10.06 23:55, kommentieren

Rente mit 67

Hey, heute habe ich mich mal für das Thema ,,Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre" entschieden, denn auch dieses halte ich für sehr wichtig. Mit Sicherheit haben die Meisten es schon mitbekommen, dass angeblich zur Entlastung der Rentenkassen das Alter, ab dem man normale in Rente gehen kann, auf 67 Jahre angehoben werden soll. Ich frage mich nur, was sich die verantwortlichen Damen und Herren dabei denken. Kann man als Bauarbeiter etwa tatsächlich bis 67 auf den Baustellen schwere Arbeit verrichten? Kann man wirklich bis 67 noch in Fabriken Schwerstarbeit leisten? Meiner Ansicht nach nicht! Logischerweise müsste man sagen, wenn überhaupt das Rentenalter angehoben werden muss, dann sollte dies den Berufen angemessen geschehen. Es mag durchaus möglich sein, dass Berufspolitiker oder Manager tatsächlich bis 67 Jahre arbeiten, aber dieses Alter kann man mit Sicherheit nicht bei allen Berufen durchführen, es wird einfach nicht funktionieren! Allerdings habe ich bis jetzt noch keine derartige Verfügung gelesen, ja der Arbeitgeberpräsident Herr Hundt ist tatsächlich laut einem GMX-Artikel gegen Ausnahmen bei der Rentenaltererhöhung. Offiziell natürlich nur, damit die deutsche Wirtschaft nicht geschwächt wird und die Rentenkassen entlastet werden. Wenn ich diese Sprüche jedoch nur höre, dann werde ich augenblicklich misstrauisch und nachdem ich genauer darüber nachgedacht habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass er als ein Mann der Wirtschaft(sbosse) nur aus einem Grund für spätere Rente ist: Möglichst wenig Rentner, die bezahlt werden müssen! So einfach es klingt, so logisch ist es. Je älter ein Angestellter oder Arbeiter ist, desto größer ist die Chance, dass er nach endgültiger Beendigung seiner harten Arbeit nicht mehr lange lebt und also auch das Unternehmen nicht mehr lange Rente (indirekt über die Kassenbeiträge) an ihn bezahlen muss. Schockierend, nicht? Aber für viele Manager und Konzernherren, denen es nur darum geht, Profit aus ihrem Unternehmen zu schlagen, sind Rentner nichts anderes als Kostenfaktoren. Sie arbeiten nicht mehr für einen, sie geben ihr Geld nicht mehr unbedingt für die eigenen Produkte aus, wozu benötigt man sie also? Die Arbeitgeberverbände sind so begeistert von höherem Rentenalter, weil sie dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger bezahlen müssen, weil viele Rentner entweder gar nicht erst ihr Alter erreichen (durch die dauernde Arbeit), oder schon früher gehen (auch dann gibt es weniger Rente) oder wegen der harten Arbeit eine geringere Zeit als jetzt weiterleben. Ich frage mich nur, was sie zu dieser blödsinnigen Annahme treibt!? Wenn sie möglichst viel Profit machen wollen, warum belassen sie das Rentenalter nicht einfach da, wo es ist oder verringern es sogar? Aus folgenden Gründen wäre dies für alle das Beste: 1. Wenn die Leute, die wirklich lange gearbeitet haben, zu einem angemessenen Zeitpunkt gehen dürfen, dann haben sie auch noch etwas von ihrer Rente, sie können sich bei guter Rente noch ein hübsches Leben machen. 2. Etwas für die Konzernherren. Wer ist nützlicher, ein alter Mann, der seit mehr als 40 Jahren einen Job macht und weis, wie alles läuft, aber kaum mehr wegen altersbedingter körperlicher Schwierigkeiten eine Arbeit erledigen kann, oder ein junger Mann frisch aus der Schule oder der Uni, der mit den neuesten Techniken vertraut ist, der genügsam (Einstiegslohn), topfit und arbeitsfreudig sowie arbeitsfähig ist? Für mich als Leistungsorientierten Manager wäre ganz klar der junger Kerl die erste Wahl. Wir haben viele wirklich gute junge Leute, aber sie bekommen einfach keine Jobs, weil die Alten nicht losgelassen werden und müssen so entweder ins Ausland gehen oder zieren die Statistiken der Arbeitslosenzahlen. Warum? Nur, weil ein 25 jähriger nunmal noch keine 30 Jahre Erfahrung haben kann? Dies ist absoluter Unsinn, ich denke, wir müssen uns dafür stark machen, dass die älteren Arbeiter und Angestellten zu einem angemessenen Zeitpunkt gehen dürfen, während für sie mehr leistungsfähige junge Leute eingestellt werden, somit ist allen geholfen. Und es rendiert sich wirklich, leistungsfähige Junge können, um es nochmal mit Unternehmeraugen zu sehen, wesentlich mehr verdienen, so dass es kein Problem wäre, die in den Ruhestand geschickten mit einer angenehmen Rente zu versorgen. Dafür müssen wir uns einsetzen Leute, mehr Arbeit für die Jungen und angemessenere Ruhestandsalter und Renten für die Älteren, so verbessert sich unsere Wirtschaft, nicht durch die derzeitigen Verhältnisse. Und wie ich immer ganz gerne schließe: Wir können dies hinbekommen, wir können gerechte Verhältnisse schaffen, wenn wir, das Volk, zusammenhalten und uns gemeinsam standhaft für die guten Sachen einsetzen! Steht auf Freunde, lasst euch nicht alles gefallen, wenn wir zusammenhalten, dann können wir unheimlich viel positives bewirken!

1 Kommentar 26.10.06 23:58, kommentieren