Castor-Transporte

So Leute, da hab ich mal wieder ein Thema entdeckt, welches ich etwas besprechen möchte. Hab mich für ein Thema aus der Umweltpolitik entschieden. Wer kennt sie nicht, die Castor-Transporte und die Proteste, die jedesmal dagegen ausgelöst werden. Menschen rotten sich zusammen und demolieren Gleise, verstellen den Weg, bilden Ketten oder greifen sogar den Begleitschutz an und was weiß ich, was sie noch alles versuchen. Warum? Damit die Castor-Transporte nicht ihr Ziel erreichen. Aber bitteschön wieso? Fakt ist: Die Castoren, die durch Deutschland kommen, werden nicht einfach so hineingelassen, sie werden aufs genaueste geprüft, ob sie ausreichend dicht sind, ja, man kann sie als sicher bezeichnen. Zumindest so lange, wie sie nicht beschädigt werden. Genau das kann aber durch unsinnige Proteste und Akte wie Schienenzerstörung geschehen und dann wird es das große Geschrei geben, wenn wegen dieser Aktion nämlich Strahlungsaustritte geben sollte. Die so genannten Atomgegner hätten somit genau das Gegenteil erreicht. Ähnlich ist es mit den Endlagern. Warum wird gegen diese derart angegangen und protestiert, dass sogar Gewaltakte verwendet werden? Dadurch hilft man niemandem, sondern gefährdet im Gegenteil die Sicherheit der Menschen, wenn man diese Lager angreift. Ich weiß, der Atomausstieg ist ein gutes Ziel und ich bin auch dafür, aber in einem vernünftigen Rahmen. Hat sich von den Demonstranten eigentlich noch nie einer gefragt, warum die Lampe in seiner Wohnung brennt, warum sein Fernseher läuft und seine Kaffeemaschine Kaffee macht? Nur durch seine kleine Solaranlage auf dem Dach? Falsch, sie laufen mit Atomstrom. Ein Großteil des Stromes in Deutschland ist Atomstrom und dieser Atomstrom ermöglicht uns erst unseren Lebensstandard. Wind, Wasser, Sonne, es sind alles wirklich coole Ideen als Stromlieferanten und diese alternativen Energien haben meine vollste Unterstützung, aber momentan hat es keinen Sinn, sofort auf diese umzusteigen. Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen, dass diese alternativen Energien noch nicht genug abwerfen, um unseren Energiebedarf zu decken. Aufgrund unseres Lebensstandards und unserer Lebensart haben wir einen sehr hohen Energieverbrauch. Und wer möchte schon alle seine tollen Elektrogeräte missen, hier in unserer westlichen Welt? Krankenhäuser würden nicht mehr funktionieren, Polizei, Feuerwehren, Flugverkehr... Bisher kann nur die Atomenergie diesen Bedarf decken und bevor niemand eine andere, wirklich bessere Lösung hat, sollte man wirklich sehr vorsichtig mit diesen Castor-Protesten sein, man kann damit sehr viel mehr kaputt machen, unter Umständen, als man verbessern kann. Momentan brauchen wir schlicht und einfach noch Atomstrom, so lange, bis die anderen Energiearten genug liefern können!

 

2 Kommentare 9.11.06 20:34, kommentieren

Demokratiemüdigkeit in Deutschland

Jo, in den letzten Tagen gab es ja nicht so viel interessantes, aber heute hab ich mal wieder was nettes gefunden, die angebliche Demokratiemüdigkeit in Deutschland. Worin zeigt sie sich? In der Tatsache, dass immer mehr Leute nicht zur Wahl gehen, die Große Koalition für schlecht halten und ihre Sympathie den radikalen Parteien zu geben beginnen. Wir haben tatsächlich ein gewaltiges Demokratiedefizit und zwar in der Hinsicht, dass wir zu sehr Parteienmachtkämpfe zulassen. Wir haben zurecht das Gefühl, dass es egal ist, ob wir CDU, FDP, SPD oder Grüne, die so genannten Volksparteien wählen, wir haben das Gefühl, dass es ihnen nur noch darum geht, dass die Partei die Macht hat. Und so etwas ist grundfalsch. Wie ich es schon einmal gesagt hab, schon im Grundgesetz steht, dass die Macht vom Volke, von UNS ausgehen soll. Warum zwingen wir die Politiker nicht, nach dem Grundgesetz zu handeln? Tatsächlich haben wir das Recht, bei allen politischen Entscheidungen mitzuwirken. Das ist wirkliche Demokratie, wenn nicht Ulla Schmidt einen Entwurf zur Gesundheitsreform vorlegt und dann eine Reihe von Parteipolitikern darüber abstimmt und sie beschließt, nur, weil sie es geschafft haben, als Abgeordnete gewählt zu werden. Als Abgeordneter haben sie unseren Willen zu vertreten, wir müssen dafür sorge tragen, dass sie diesen Job auch machen. Wann habt ihr zuletzt mal eurem Abgeordneten geschrieben und ihm gesagt, was er abstimmen soll? Glaubt ihr, wir können das nicht? Fehlgedacht, wie wir das können, es ist unser gutes Recht, denn ein Abgeordneter wird gewählt, um für jene Dinge zu stimmen, für die die Mehrheit der Einwohner in seinem Wahlkreis ist. Es darf nicht seine Hauptaufgabe sein, für die Partei zu stimmen. Als einen empfehlenswerten Weg, die Demokratie wieder zu dem zu machen, was sie ist, nämlich eine Staatsform, in welcher die Macht vom Volke ausgeht, sehe ich auch die direkte Abstimmung der Bevölkerung, wenn es um neue Gesetze geht. Es ist undemokratisch, wenn ein paar hundert Leute abstimmen, welche an nichts gebunden sind, aber es ist demokratisch, wenn die Millionen Einwohner in Deutschland abstimmen. Fakt ist, dass dies kaum zusätzliche Kosten und Aufwand bringt, es wird nur ein wenig fairer, wenn wir auch ein Wörtchen mitreden dürfen. Man sollte die Bürger einfach über einen neuen Gesetzesvorschlag informieren und ihnen dann sagen: ,,Denkt ein, zwei Wochen drüber nach, informiert euch und dann kommt am Sonntag zur Wahl, ob ihr dieses Gesetz wollt oder nicht. Von sich aus werden die Politiker aber nie einen so wichtigen Teil ihrer Macht abgeben. Deshalb gehört auch diese Form von Demokratie zu den Dingen, die wir ERSTREITEN müssen. Ich kann nur immer wieder betonen, wir müssen uns gemeinsam dafür einsetzen, etwas positives zu bewirken, wir können nicht erst auf den politischen Messias warten, der den betreffenden Politikern in den Hintern tritt, wir müssen selbst handeln. Demonstriert, schreibt Briefe und E-Mails, engagiert euch, nur tut etwas. Rumsitzen und schimpfen und danach resigniert sagen: ,,Ach, was kann ich schon tun, hab doch eh keine Chance" bringt nichts. WIR HABEN CHANCEN UND DIE MACHT ZU POSITIVEN VERÄNDERUNGEN, WIR MÜSSEN SIE NUR DURCHSETZEN! Wir können zusammen etwas verändern, wir müssen es nur ANPACKEN! Denn was hätten wir für eine Alternative? Doch nur die radikalen Vollidiotien wie Nationalsozialismus, Sozialismus oder Kommunismus der Typen aus NPD, Linken und Co. Und das kann es doch nicht wirklich sein, was wir wollen, oder? Wollen wir uns wirklich von NPD-Leuten vorschreiben, was wir tun sollen? Wenn wir schon glauben, der jetzige, demokratische Staat würde uns alles vorschreiben und über unsere Köpfe hinweg entscheiden, was glaubt ihr, wird passieren, wenn die NPDler dran sind? Oder die Linken? Dann haben wir wieder das Sagen? Nein, haben wir nicht, dann ist erst recht aus mit unserer Macht. Wir müssen die Demokratie wieder zu einer machen, das Volk muss entscheiden und bei allen wichtigen Sachen wählen dürfen, dafür müssen wir kämpfen!

 

1 Kommentar 3.11.06 22:07, kommentieren

Neue Runde im Politsport

Hi, mit der Meldung, dass Bayern ab 2008 die PKW-Maut einführen will, beginnt eine neue Runde im beliebten Politsport Wie kann ich den Bürgern noch mehr Geld abziehen. Man muss sich nicht mal besonders auskennen, um zu wissen, dass wir wahnsinnig viele Steuern zahlen. Ökosteuer, KFZ-Steuer, Tabaksteuer, Lohnsteuer... und nun auch noch PKW-Maut, also im Klartext eine weitere Steuer. Wir sind ein absoluter Steuerstaat und es kommen laufend neue Steuern und Abgaben hinzu, ich persönlich habe sogar das Gefühl, dass es ein regelrechter Sport unter vielen Politikern geworden ist, wie man noch mehr Wege finden kann, um dem Volk das Geld aus der Tasche zu ziehen. Natürlich nur zu unserem eigenen Wohl, denn schließlich braucht der Staat ja auch viel Geld, um seine immensen Ausgaben und Leistungen für uns zu tätigen. Okay, ich sehe ein, wenn ich etwas vom Staat in Anspruch nehmen möchte, wie Sicherheit, ein funktionierendes Straßennetz, soziale Leistungen... dann muss ich etwas dazu abgeben, das ist kein Thema. Das Problem sind also nicht Steuern an sich, sondern das Problem sind unsinnige Steuern und unsinnige Ausgaben des Staates! Tatsache ist, dass die Regierungen, ob von den Bundesländern oder des ganzen Landes, könnte ohne weiteres z.B. ihre ganzen Zinsen der Schulden allein daraus bezahlen, indem sie unnötige Ausgaben einstellen. Ich denke da etwa an völlig unnötige Brücken mitten in der Landschaft, welche NIEMAND benötigt, an Arbeitsagenturprogramme, welche KEINEM Arbeit bringen, an unnötige Bürokratie. Die Liste ist noch sehr, sehr lang, aber am Ende steht bei mir nur eine Erkenntnis: Wenn unnötige Ausgaben eingestellt werden, dann sind auch immer neue Steuern nicht mehr nötig, dann könnten in Wirklichkeit sogar viele Steuern wieder abgeschafft werden, ohne die Regierungen in Geldnot zu bringen. Nur scheint daran entweder keiner der Verantwortlichen zu denken oder aber die Verantwortlichen WOLLEN nicht daran denken. Denn wenn sie falsche Ausgaben einstellen, dann müssten sie eingestehen, dass sie Fehler gemacht haben. Und genau dies hassen sie. Klar, keiner gesteht gerne Fehler, aber die Politiker machen es noch wesentlich ungerner, denn für sie ist dies gleichbedeutend mit einem Gesichtsverlust und einer Art Todesurteil vor ihren Kollegen. Nur finde ich, dass genau dies falsch ist! Wenn euch jemand sagt, der direkt mit euch zu tun hat, dass er Mist gebaut hat und ihr davon Schaden habt, dann seid ihr vielleicht eine Weile sauer, aber wenn es kein zu schlimmer Fehler war, dann sagt ihr, es war schön, dass du ehrlich warst, ich geb dir noch mal eine Chance. Ich bin sicher, dass das Volk auch so bei den Politikern handeln würde. Wir sind nicht rachsüchtig, wir wissen, dass die auch nur Menschen sind und Fehler machen, genau wie wir und ich bin sicher, wenn die betreffenden Politiker ehrlich wären und ihre Fehler zugeben würden, dann würden wir auch ihnen noch mal eine Chance geben, wenn sie nicht zu sehr Unsinn getrieben haben und man es wieder zum Guten wenden kann. Nur sie tun es nicht! Daraus kann ich nur eine Lehre ziehen: WIR müssen ihnen, um es mal einfach sagen, einen Tritt verpassen, damit sie endlich ihre Fehler eingestehen, damit sie endlich wieder ihren verdammten Job machen, nämlich das Beste für uns zu beschließen, was Steuern und Ausgaben betrifft. Macht euch das klar, jeder Berufspolitiker sollte genau genommen für UNS arbeiten, ich unterstreiche es nochmal, für UNS, wir sind deren Chefs. Und wir sind auch diejenigen, die die eigentliche Macht haben, schon allein durch die Verfassung. Wir machen es uns nur nicht klar, weil wir glauben, dass wir ja doch nichts unternehmen können, die entsprechenden Berufspolitiker haben uns immer wieder eingeredet, dass sie die Macht haben und das wir das machen müssen, was sie sagen, weil sie schon wissen, was das Beste für uns ist. NEIN Leute, es ist genau anders herum, sie müssen das tun, was wir sagen, wir müssen sie nur dazu zwingen. Macht euch das klar, wehrt euch, demonstriert, schreibt direkte Briefe an die Verantwortlichen, sagt, dass ihr bei diesem ganzen Unsinn von falschen Ausgaben und immer mehr Steuern nicht mitmacht. Vor allem steht dazu, fallt nicht einfach um, wenn sie mit ihren Reden kommen. Es gibt kein Gesetz, dass ihr den Politikern gehorchen müsst. Wir schaffen das Leute, wenn wir zusammen halten, je mehr Leute sich gegen falsche Ausgaben und Steuern stellen, desto größer sind unsere Chancen, lasst uns dafür einstehen, wir haben das verdammte Recht darauf, dass mit unserem Geld etwas sinnvolles angestellt wird und das die verantwortlichen Politiker nicht einfach nach gutdünken damit handeln dürfen, wir haben das Recht, nur soviel Steuern zu zahlen, wie wirklich nötig sind. Noch einmal, engagiert euch und kämpft für positive Veränderungen, wenn wir nur darauf warten, dann wird es nie positive Veränderungen geben. Und ich rede nicht nur, ich habe selber angefangen, einmal versuche ich hier, euch aufzurütteln und zu motivieren, zum andern bin ich bei einer politischen Partei eingetreten, um dort aufzusteigen und in Positionen zu gelangen, wo ich meine Vorstellungen auch umsetzen kann. Ich möchte in die Lage kommen, falsche Ausgaben und Steuern zu eliminieren, denn ich habe keine Lust darauf zu warten, bis vielleicht irgendwann einmal jemand dies tut. Nein, ich werde selber darauf hinarbeiten, aber Leute wie ich brauchen dazu eure Hilfe! Engagiert auch ihr euch, untersützt, wen ihr für richtig haltet und von dem ihr Hilfe erwarten könnt, verbreitet die Message, wenn wir zusammen halten und zusammen arbeiten, dann schaffen wir positive Effekte!

29.10.06 22:40, kommentieren

Cheney und seine Verhöre

Hi, heute habe ich mich mal für das Interview entschieden, in welchem Dick Cheney, der Vizepräsident der USA tatsächlich gesagt hat, er hält Foltermethoden gegen Terrorverdächtige tatsächlich für selbstverständlich. Damn, das muss man sich mal vorstellen! Nicht, dass ich wirklich geglaubt hätte, die Leute der Regierung würde in solchen Fällen und anderen schweren Verbrechen keine Folter anwenden, aber da besitzt dieser Typ doch tatsächlich noch die Frechheit, dies in aller Öffentlichkeit zuzugeben ! Ich hab die Bushregierung, diese Bande von Kriegstreibern, noch nie für besonders klug gehalten (der einzige, der Anstand hatte war Powell, der bei den ganzen Spielchen nicht mehr mitgemacht hat), aber sowas kurz vor den Kongresswahlen einem Land zu sagen, dessen Bevölkerung die Freiheit und die Grundrechte eigentlich über alles liebt, ist einfach nur bescheuert. Damit dürften sich die Republikaner nicht nur die Kongresswahlen versaut haben, sondern auch wieder ein gewaltiges Eigentor gegen den Terrorismus geschossen haben, denn die Terroristen werden nur noch emsiger bei der Arbeit sein, wenn sie wissen, dass irgendwo gerade ihre Kumpels gequält werden. Ihr Hass auf den Westen wird sich noch mehr vergrößern und uns schon wieder weiter vom Frieden entfernen. Ich kann nur hoffen, dass man die Bush-Regierung bald abwählt, spätestens bei den nächsten Wahlen müssen sie ja verschwinden. Ah, und noch ein Wort zur Folter: Foltermethoden, um ein Geständnis zu erpressen, haben noch nie wirklich etwas gebracht. Denn viele sagen einfach nur das, was die Verhörenden hören wollen, unabhängig davon, ob es nun stimmt oder nicht, unabhängig davon, ob sie unschuldig sind oder nicht und wenn wir zulassen, dass wir möglicherweise  Unschuldige foltern oder überhaupt irgendwen, dann verkaufen wir damit unsere Grundwerte, alles, wofür der Westen und jeder gute Mensch steht und sind nicht besser als irgendein willkürliches Regime. Die USA stehen für Freiheit, für Grundrechte, für Menschenrechte und dazu gehört es nunmal auch, keinen Menschen zu foltern! Bush und CO. müssen unbedingt verschwinden, jeder aufrechte Amerikaner sollte das begreifen.

 

28.10.06 22:48, kommentieren

Idomeneo wird wieder gespielt

Hey, heute komme ich mal zu dem Thema der Oper Idomeneo. Bekanntlich nahm vor einiger Zeit die Deutsche Oper Berlin die bekannte Mozart-Oper Idomeneo aus dem Programm mit der Begründung, böse Moslems könnten sich beleidigt fühlen, weil in der Endszene neben anderen Religionscharakteren auch Mohammed der Kopf abgeschlagen wird und deshalb Anschläge auf die Oper und deren Gäste und Schauspieler verüben. Zurecht entstand hierrauf große Kritik und dies nicht nur von Christen, sondern ebenso von vielen Muslimen. Meiner Ansicht nach enthielt gerade diese Absetzung der Oper im Vorraus die wahre Beleidigung, denn man machte deutlich, dass man den Islam für eine gewalttätige, schlechte Religion und seine Anhänger für fanatische Terroristen halten würde. Genau dies ist die grundfalsche Art, die Sache anzupacken. Die meisten Moslems lieben ihre Religion, was auch gut so ist und wenn man klar macht, dass man ihre Religion für schlecht hält, bzw. sie selbst, dann wird man gerade dadurch erreichen, dass sie sich erzürnt und verletzt den paar extremen Typen anschließen. Der Islam selbst ist mit Sicherheit eine Religion, die ich ohne weiteres zu den guten Religionen zählen würde und die meisten seiner Anhänger sind ebenso gut und vermutlich wird es jeden echten Moslem traurig stimmen, wenn man sie von vorn herein für schlecht hält. Rücksicht auf die religiösen Gefühle von Menschen zu nehmen ist wichtig, aber man darf es nicht so übertreiben, dass diese Rücksicht schon wieder beleidigende Züge annimmt und ich bin deshalb froh, dass Idomeneo wieder laufen soll, sie ist ein künstlerisches Werk und da viele schöne Künste aus den muslimischen Ländern stammen, werden sie dies in der Mehrzahl sicherlich auch als das sehen, was es ist, als ein Kunstwerk und nicht als einen Angriff auf ihre Religion. Mit Übervorsichtigkeit helfen wir niemandem, damit zeigen wir nur Schwäche und Voreingenommenheit! Mein Rat: Religiöse Überzeugungen anderer Menschen sollten respektiert werden, von jedem, aber man darf es auch nicht übertreiben. Wenn jemand das Recht für sich in Anspruch nimmt, Respekt zu erhalten, dann muss er seinerseits ebenso bereit sein, auch Respekt zu geben. Alle guten Religionen sollten Respekt gegen andere Religionen zeigen, aber wir dürfen diesen Respekt auf keinen Fall in eigene unnötige Zensur verwandeln, welche beleidigend und schwächend ist.

1 Kommentar 27.10.06 21:20, kommentieren

Rente mit 67

Hey, heute habe ich mich mal für das Thema ,,Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre" entschieden, denn auch dieses halte ich für sehr wichtig. Mit Sicherheit haben die Meisten es schon mitbekommen, dass angeblich zur Entlastung der Rentenkassen das Alter, ab dem man normale in Rente gehen kann, auf 67 Jahre angehoben werden soll. Ich frage mich nur, was sich die verantwortlichen Damen und Herren dabei denken. Kann man als Bauarbeiter etwa tatsächlich bis 67 auf den Baustellen schwere Arbeit verrichten? Kann man wirklich bis 67 noch in Fabriken Schwerstarbeit leisten? Meiner Ansicht nach nicht! Logischerweise müsste man sagen, wenn überhaupt das Rentenalter angehoben werden muss, dann sollte dies den Berufen angemessen geschehen. Es mag durchaus möglich sein, dass Berufspolitiker oder Manager tatsächlich bis 67 Jahre arbeiten, aber dieses Alter kann man mit Sicherheit nicht bei allen Berufen durchführen, es wird einfach nicht funktionieren! Allerdings habe ich bis jetzt noch keine derartige Verfügung gelesen, ja der Arbeitgeberpräsident Herr Hundt ist tatsächlich laut einem GMX-Artikel gegen Ausnahmen bei der Rentenaltererhöhung. Offiziell natürlich nur, damit die deutsche Wirtschaft nicht geschwächt wird und die Rentenkassen entlastet werden. Wenn ich diese Sprüche jedoch nur höre, dann werde ich augenblicklich misstrauisch und nachdem ich genauer darüber nachgedacht habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass er als ein Mann der Wirtschaft(sbosse) nur aus einem Grund für spätere Rente ist: Möglichst wenig Rentner, die bezahlt werden müssen! So einfach es klingt, so logisch ist es. Je älter ein Angestellter oder Arbeiter ist, desto größer ist die Chance, dass er nach endgültiger Beendigung seiner harten Arbeit nicht mehr lange lebt und also auch das Unternehmen nicht mehr lange Rente (indirekt über die Kassenbeiträge) an ihn bezahlen muss. Schockierend, nicht? Aber für viele Manager und Konzernherren, denen es nur darum geht, Profit aus ihrem Unternehmen zu schlagen, sind Rentner nichts anderes als Kostenfaktoren. Sie arbeiten nicht mehr für einen, sie geben ihr Geld nicht mehr unbedingt für die eigenen Produkte aus, wozu benötigt man sie also? Die Arbeitgeberverbände sind so begeistert von höherem Rentenalter, weil sie dadurch mit hoher Wahrscheinlichkeit weniger bezahlen müssen, weil viele Rentner entweder gar nicht erst ihr Alter erreichen (durch die dauernde Arbeit), oder schon früher gehen (auch dann gibt es weniger Rente) oder wegen der harten Arbeit eine geringere Zeit als jetzt weiterleben. Ich frage mich nur, was sie zu dieser blödsinnigen Annahme treibt!? Wenn sie möglichst viel Profit machen wollen, warum belassen sie das Rentenalter nicht einfach da, wo es ist oder verringern es sogar? Aus folgenden Gründen wäre dies für alle das Beste: 1. Wenn die Leute, die wirklich lange gearbeitet haben, zu einem angemessenen Zeitpunkt gehen dürfen, dann haben sie auch noch etwas von ihrer Rente, sie können sich bei guter Rente noch ein hübsches Leben machen. 2. Etwas für die Konzernherren. Wer ist nützlicher, ein alter Mann, der seit mehr als 40 Jahren einen Job macht und weis, wie alles läuft, aber kaum mehr wegen altersbedingter körperlicher Schwierigkeiten eine Arbeit erledigen kann, oder ein junger Mann frisch aus der Schule oder der Uni, der mit den neuesten Techniken vertraut ist, der genügsam (Einstiegslohn), topfit und arbeitsfreudig sowie arbeitsfähig ist? Für mich als Leistungsorientierten Manager wäre ganz klar der junger Kerl die erste Wahl. Wir haben viele wirklich gute junge Leute, aber sie bekommen einfach keine Jobs, weil die Alten nicht losgelassen werden und müssen so entweder ins Ausland gehen oder zieren die Statistiken der Arbeitslosenzahlen. Warum? Nur, weil ein 25 jähriger nunmal noch keine 30 Jahre Erfahrung haben kann? Dies ist absoluter Unsinn, ich denke, wir müssen uns dafür stark machen, dass die älteren Arbeiter und Angestellten zu einem angemessenen Zeitpunkt gehen dürfen, während für sie mehr leistungsfähige junge Leute eingestellt werden, somit ist allen geholfen. Und es rendiert sich wirklich, leistungsfähige Junge können, um es nochmal mit Unternehmeraugen zu sehen, wesentlich mehr verdienen, so dass es kein Problem wäre, die in den Ruhestand geschickten mit einer angenehmen Rente zu versorgen. Dafür müssen wir uns einsetzen Leute, mehr Arbeit für die Jungen und angemessenere Ruhestandsalter und Renten für die Älteren, so verbessert sich unsere Wirtschaft, nicht durch die derzeitigen Verhältnisse. Und wie ich immer ganz gerne schließe: Wir können dies hinbekommen, wir können gerechte Verhältnisse schaffen, wenn wir, das Volk, zusammenhalten und uns gemeinsam standhaft für die guten Sachen einsetzen! Steht auf Freunde, lasst euch nicht alles gefallen, wenn wir zusammenhalten, dann können wir unheimlich viel positives bewirken!

1 Kommentar 26.10.06 23:58, kommentieren

Sorry, gerade etwas streßig

Sorry, ist gerade etwas streßig hier, aber morgen werde ich vorraussichtlich voll in den möglichst täglichen und unabhängigen sowie objektiven Kommentar des politischen und teilweise des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Geschehens einsteigen .

25.10.06 23:55, kommentieren